Der dritte Tag unserer Pilgerreise beginnt sehr früh. Bereits um 8:15 sind wir in Nazareth. Nach einem kleinen Fussweg erreichen wir die Verkündigungsbasilika.
Allein die Fassade birgt vieles. Darstellungen der Evangelisten mit ihren Symbolen, der vier Elemente, natürlich ein Relief, das Maria und den Engel zeigt, Bibelzitate usw. Die drei grossen Portale wurden vom deutschen Bildhauer Roland Friedrichsen geschaffen und zeigen Szenen aus der Bibel.
Im umlaufenden Gang finden sich Mariendarstellungen aus aller Herren Länder. Natürlich haben wir uns auch die deutsche Mariendarstellung angesehen. Eigentlich ist sie nicht typisch deutsch, es findet sich jedoch die Berliner Mauer wieder und 2 Kinder aus dem Westen und dem Osten. Shibli erzählt uns, dass diese Tafel 6 Wochen vor dem Mauerfall aufgehängt wurde.
In der Basilika findet sich im Erdgeschoss das Haus Mariens. Ausgrabungen haben es zu Tage gefördert. Und nun steht es im Mittelpunkt des Erdgeschosses der Basilika Als wir kommen, wird noch fleißig geputzt und gewischt. Im Obergeschoss der Basilika findet sich ein großer Gottesdienstraum mit zahlreichen Mariendarstellungen aus der ganzen Welt. Auch einige außergewöhnliche sind dabei, eine ist aus Stahl und eine aus Japan, Marias Hände sind aus reinem Gold. Diese große Kirche ist schön aber ich fühle mich unten bei Maria wohler.
Über die Basilika spannt sich eine 40m hohe und 18m breite Kuppel in der Form einer Lilienblüte.
Wir verlassen die Basilika und laufen ein kleines Stück hinüber zum Haus des Josef, das der Überlieferung nach über der Werkstatt von Josef gebaut wurde. Davor steht ein grosser Josef und blickt recht nachdenklich. Seine Knie sind ganz blankgescheuert, ähnlich wie in Rom die Füße von Petrus im Petersdom. Warum man daran reibt, weiß auch Shibli nicht so recht, aber wir folgen natürlich der Tradition und reiben auch mal am Knie.
In der Kirche betrachten wir in einer Andacht das Ave Maria. Zum Abschluss singen wir „Segne du Maria" ein emotionaler Moment für viele in der Gruppe.
Überall um die Basilika herum finden sich etliche Darstellungen der Verkündigungsszene.
Wir laufen wieder zum Bus und fahren nach Haifa.
Haifa ist die drittgrößte Stadt in Israel . Sie ist von der Lage her die schönste.Vom Meer ziehen sich die Häuser den breiten Hang des Berg Karmel empor. Oben hat man eine herrliche Aussicht über die Kuppel des Bahai-Tempels und die Stadt, auf den Hafen und das Meer. Am späten Nachmittag können wir diese Aussicht noch geniessen, wenn das Wetter klar ist, kann man über die Bucht bis nach Akko, der alten Kreuzfahrerstadt schauen.
Schon bald sehen wir die Terrassen der Bahai-Gärten, in deren Mitte der schneeweiße, mit einer goldenen Kuppel geschmückten Tempel der Bahai aufragt. Er ist das Wahrzeichen der Stadt Haifa und Unesco-Welterbe.
Die Bahai sind die vierte anerkannte Religion in Israel. Das Zentrum des Tempels ist das Grab des Bab, ein Märtyrer der Bewegung. Er wurde 1850 in Persian hingerichtet. 1909 kamen seine sterblichen Überreste nach Haifa. Die Gemeinde der Bahai sorgt für den Tempel und für die wunderbaren Gartenanlagen. Diese sind sehr groß und überaus gepflegt. Ich kann mich an der Pracht dieses Gartens kaum sattsehen. Meinen Mitfahrern geht es ähnlich. Wir haben viel Zeit, den Garten zu bewundern. Wir besuchen ohne Schuhe den Tempel und besichtigen das Grab.
Danach steigen wir wieder in unserem Bus und fahren ein ganz kurzes Stück auf den Berg Karmel. Dort steht die Kirche Stella Maris. Das bedeutet Stern des Meeres und ist einer der Ehrennamen von Maria In der Kirche befindet sich nach der Überlieferung die Wohngrotte des Propheten Elias. Auch hier haben wir etwas Zeit, um ein paar Eindrücke zu sammeln. Nicht weit davon steht eine Figur der Stella Maris auf einer hohen Säule. Wir fahren zu einem Aussichtspunkt und erfreuen uns an der wunderbaren Sicht auf die Bahai Gärten, die Stadt und das Meer.
Nun machen wir uns auf den Weg in das Hinterland. Wir fahren weit auf den Berg Karmel, es dauert ziemlich lange, bis wir ein kleines Dorf, in dem ausschließlich Drusen wohnen erreichen. Dort hat unser Reiseleiter für uns Mittagessen gebucht. Es gibt Falafel und Hähnchenschnitzel dazu jede Menge Salat und Gemüse. Nach dieser willkommenen Pause treten wir die lange Fahrt über Tel Aviv und Jerusalem nach Bethlehem an. Dort werden wir im Hotel Paradise einquartiert und beschließen diesen schönen Tag.
Schon bald sehen wir die Terrassen der Bahai-Gärten, in deren Mitte der schneeweiße, mit einer goldenen Kuppel geschmückten Tempel der Bahai aufragt. Er ist das Wahrzeichen der Stadt Haifa und Unesco-Welterbe.
Die Bahai sind die vierte anerkannte Religion in Israel. Das Zentrum des Tempels ist das Grab des Bab, ein Märtyrer der Bewegung. Er wurde 1850 in Persian hingerichtet. 1909 kamen seine sterblichen Überreste nach Haifa. Die Gemeinde der Bahai sorgt für den Tempel und für die wunderbaren Gartenanlagen. Diese sind sehr groß und überaus gepflegt. Ich kann mich an der Pracht dieses Gartens kaum sattsehen. Meinen Mitfahrern geht es ähnlich. Wir haben viel Zeit, den Garten zu bewundern. Wir besuchen ohne Schuhe den Tempel und besichtigen das Grab.
Danach steigen wir wieder in unserem Bus und fahren ein ganz kurzes Stück auf den Berg Karmel. Dort steht die Kirche Stella Maris. Das bedeutet Stern des Meeres und ist einer der Ehrennamen von Maria In der Kirche befindet sich nach der Überlieferung die Wohngrotte des Propheten Elias. Auch hier haben wir etwas Zeit, um ein paar Eindrücke zu sammeln. Nicht weit davon steht eine Figur der Stella Maris auf einer hohen Säule. Wir fahren zu einem Aussichtspunkt und erfreuen uns an der wunderbaren Sicht auf die Bahai Gärten, die Stadt und das Meer.
Nun machen wir uns auf den Weg in das Hinterland. Wir fahren weit auf den Berg Karmel, es dauert ziemlich lange, bis wir ein kleines Dorf, in dem ausschließlich Drusen wohnen erreichen. Dort hat unser Reiseleiter für uns Mittagessen gebucht. Es gibt Falafel und Hähnchenschnitzel dazu jede Menge Salat und Gemüse. Nach dieser willkommenen Pause treten wir die lange Fahrt über Tel Aviv und Jerusalem nach Bethlehem an. Dort werden wir im Hotel Paradise einquartiert und beschließen diesen schönen Tag.
Irischer Segenswunsch
Gott segne Dich mit den Strahlen der Sonne,
um Dich zu wärmen,
den Strahlen des Mondes,
um Dich zu verzaubern,
einem schützenden Engel,
um Dich zu behüten,
Lachen,
um Dich aufzuheitern,
treuen Freunden,
die Dich umgeben,
und einem Himmel,
der Deine Gebete erhört.
Eure Karin






































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