Punkt 4.00 Uhr starten wir zum vorletzten Mal an der Schule in unserem Langensendelbach, um nach München zu fahren, um von dort aus Richtung Spanien, diesmal heisst unser Zielflughafen Madrid, zu fliegen.
Gestern abend feierten wir gemeinsam Gottesdienst und baten Gott um ein gutes Gelingen unserer Tour. Pfr. Roy erteilte uns den Pilgersegen und stellte uns unter den Segen Gottes.
So gestärkt ging es also los und wir erreichen München nach einer relativ ruhigen Fahrt zur rechten Zeit.
Schnell checken wir ein, wieder einmal dankbar für die gute Organisation des Pilgerbüros.
Dann besteigen wir eine sehr grosse Maschine, die auch ordentlich startet und zum Rollfeld fährt. Es dauert ziemlich lange und wir stehen, bis sich der Captain meldet und uns informiert, dass der Bordcomputer ausgefallen ist. Also wieder zurück zum Gate und ein Techniker bekommt den Streikposten in den Griff. So geht es dann halt mit 1 1/2 Stunden Verspätung Richtung Spanien los.
Der Flug ist ruhig und so sind wir nun wieder in Spanien. Schnell ist dieses Jahr vergangen, unglaublich, wie präsent mir die Tour des letzten Jahres mit ihrem vielen Erlebnissen und schönen Begegnungen, vor allem mit der wunderbaren Familie Fulp-Eickstädt, noch ist.
Verspätet in Madrid angekommen, nimmt uns unser Stadtführer in Empfang und wir beginnen sofort mit unserer Stadtrundfahrt.
Die erste Stierkampfarena der Welt, Vorbild für viele andere Arenen, ein Nationalsport, wo lt. unserem Führer sich jeden Sonntag die Massen treffen.
Weiter gehts zuerst per Bus, dann steigen wir aus und laufen durch die sehenswerte Altstadt mit dem Palast und dem Dom.
König Felipe wohnt zwar nicht in dem Palast, aber wie die Fahne zeigt, ist er wohl heute da.
Der nagelneue Dom von Madrid.
Alle Wege in Spanien bemessen sich von diesem Ort aus.
Wieder zurück im Bus statten wir dem Station von Real Madrid noch einen Besuch ab, bevor wir uns von unserem Stadtführer Manuel, der ein großes Wissen über Stadt und Geschichte hat und dies sehr lebendig weitergibt und von der spanischen Hauptstadt verabschieden.
242 km trennen uns nun von unserem Startort Castrojeriz bei Burgos, wo wir morgen früh wieder in unseren Weg einsteigen.
Das Wetter ist traumhaft und auf der Fahrt tauchen wir tief ein in die schöne
Landschaft. Es scheint viel geregnet zu haben, überall gibt es grosse Überschwemmungen.
In Castrojeriz angekommen, begrüsst uns als Erstes eine große Jakobusstatue. Wir beziehen unsere Herberge und lassen diesen langen und anstrengenden Tag beim Essen ausklingen.
Engel des Übergangs
Lieber Gott, sage dem Engel an der Pforte des Alten,
er möge mich gehen lassen
und mich ermutigen, auch wenn ich zögere.
Lieber Gott, sage dem Engel an der Pforte des Alten,
er möge mich gehen lassen
und mich ermutigen, auch wenn ich zögere.
Und sage dem Engel an der Pforte des Neuen,
er möge mich erwarten
und nicht weggehen,
auch wenn ich etwas länger brauche.
er möge mich erwarten
und nicht weggehen,
auch wenn ich etwas länger brauche.
Und, lieber Gott,
sage dem Engel des Überganges,
er möge mich segnen, wenn ich losgehe,
er möge mich halten, wenn ich stehen bleibe,
er möge mich trösten, wenn ich stolpere,
und mich begrüßen, wenn ich ankomme.
Dass ich lache, wenn ich da bin. Amen.
sage dem Engel des Überganges,
er möge mich segnen, wenn ich losgehe,
er möge mich halten, wenn ich stehen bleibe,
er möge mich trösten, wenn ich stolpere,
und mich begrüßen, wenn ich ankomme.
Dass ich lache, wenn ich da bin. Amen.
(Thies Gundlach)
Seid behütet
Eure Karin













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