Unerbittlich klingelt um 6.00 Uhr der Wecker und nach dem Frühstück marschieren wir los. Mit unseren amerikanischen Mitpilgern beginnen wir an der Kathedrale unseren Pilgertag. Über weite Felder und ständigen Auf- und Abstiegen geht es den ganzen Tag.
Über Sansol erreichen wir Torres del Rio auf einer Anhöhe und machen eine kleine Pause. Wir besuchen die Iglesia del Santo Sepulcro aus dem 12. Jh. sie wird dem Templerorden zugeschrieben und hat einen achteckigen Grundriss. Sie ist geöffnet und man erbittet € 1,-- für den Erhalt, die ich gerne entrichte.
Der Weg geht weiter, auf und ab, so extrem haben wir es selten erlebt. Insgesamt sieht der Weg auf dem Plan brettleben aus, in echt ist er ganz schön hügelig und damit sehr anstrengend. Heute geht ein leichter Wind, so dass die Sonne erträglich bleibt. Wenige Dörfer liegen heute auf unserem Weg. Von weitem schon sehen wir Viana, der Weg dorthin zieht sich aber wie Kaugummi.
Das hätte ich gerne gesehen, so bleibt mir wie so oft nur der Blick von aussen.
Schade, dass fast alle Kirchen verschlossen sind, irgendwie seltsam auf einem Weg mit sovielen Pilgern.
Nach der Mittagspause auf der Piazza verlassen wir Viana. Seit Juni 2014 ist Kronprinzessin Leonor von Spanien die Fürstin von Viana, respektabel für ihre 9 Jahre, die sie grademal alt ist.
Wir verlassen Navarra und erreichen das Weinanbaugebiet La Rioja und ihre Hauptstadt Logrono. Mittlerweile ist es richtig heiss geworden und ich bin froh, als ich in meinem Zimmer die schweren Stiefel ausziehen kann.
"Beim ersten Licht der Sonne heute - sei gesegnet.
Wenn der lange Tag gegangen ist -sei gesegnet.
In deinem Lächeln und in deinen Tränen -sei gesegnet.
An jedem Tag deines Lebens - sei gesegnet. "
Seid behütet
Eure Karin















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