Freitag, 28. April 2017

28.04.2017



Es geht wieder los .... 

sogar fünf vor vier starten wir in Langensendelbach, um unsere letzte Etappe in Angriff zu nehmen. Wir sind halt mittlerweile eine eingespielte Truppe.  

Gestern Abend haben wir, wie schon in den letzten Jahren, in einem Gottesdienst um den Segen Gottes für unseren Weg gebeten. Auch viele Teilnehmer der Pfarrfahrt, die am nächsten Freitag auch nach Santiago kommt, liessen sich ansprechen und feierten mit uns und Pfarrer Roy gemeinsam Liturgie.

Ein letztes Mal fahren wir also nach München zum Flughafen, um die Reise nach Madrid und dann weiter nach Villafranca del Bierzo, dem Endpunkt unserer Etappe im letzten Jahr, anzutreten. In München schneit es, wir hoffen, dass uns dies, wie in so manchem anderen Jahr diesesmal auf dem Weg erspart bleibt. Schnell ist eingecheckt und genauso routiniert sitzen wir alsbald alle am Gate und warten aufs Boarding.





Der Flug hat etwas Verspätung, aber da wir heute nur noch den Weg nach Villafranca machen, ist das nicht weiter schlimm. Jose, unser Busfahrer steht bereit und wir treten die 6stündige Fahrt an. Die Stimmung ist gut, wir pfeifen, singen und geben Witze zum Besten. Irgendwann kommen wir in bekannte Gefilde, wir passieren Astorga mit seiner markanten Kathedrale und Ponferrada mit seiner Templerburg. Viele "wisst ihr nochs" und schöne Erinnerungen an die letzten Pilgerjahre teilen wir miteinander. 







Angekommen beziehen wir unsere Zimmer und lassen den Tag heute ausklingen. Camino duro - der harte Weg steht morgen an, 29 km lang und etliche Höhenmeter rauf und runter, bis wir dann hoffentlich alle gesund in O Cebreiro morgen Abend ankommen. Meine Devise: Schritt für Schritt und mit Gottes Hilfe schaffen wir das, so wie in den vergangenen neun Jahren auch.







"Gott, der Herr, sei vor dir
Gott, der Herr, sei vor dir,
um dir den richtigen Weg zu zeigen.
Er sei neben dir,
um dich in die Arme zu schließen und dich zu schützen.
Der Herr sei hinter dir,
um dich zu bewahren vor der Heimtücke böser Menschen.
Er sei unter dir,
um dich aufzufangen, wenn du fällst
und dir Kraft zu geben, wenn du am Ende bist.
Der Herr sei in dir,
um dich zu trösten, wenn du traurig bist.
Er sei über dir,
um dich jeden Augenblick mit seiner Nähe zu erfreuen.
So segne dich der gütige Gott.

Seid behütet
Eure Karin

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